Erfahrungsberichte

Doaa, 21 (Sechs Monate im Internat bei Trier):
„Hier in Deutschland empfinde ich eine ganz neue Form der Verantwortung, für mich selbst und mein Umfeld. Weg von meiner Familie, weg von meinen Freunden ist alles anders. Hier in der Schule habe ich alles und wenn ich nach Israel zurückkehre, wird man mich überhaupt nicht wiedererkennen.“

Shira, 24 (Sechs Monate in KiTa in Köln):
„Der Freiwilligendienst hat so vieles in meinem Leben verändert. Beruflich und persönlich – ich weiß nun, dass ich unbedingt weiterhin mit Kindern arbeiten möchte und habe wahnsinnig viel Neues über Pädagogik gelernt. Auch persönlich bin ich über mich selbst hinausgewachsen. Ich hätte vor meiner Zeit in Deutschland niemals geglaubt, wie viel ich selbstständig und in einem fremden Land schaffen kann. Ich habe so viele nette Menschen kennen gelernt“.

Fadi, 20 (Sechs Monate im Kindermuseum in Dortmund):
„Ich hatte vor meiner Ankunft in Deutschland gar keine konkreten Erwartungen, ich wollte den Freiwilligendienst einfach auf mich zukommen lassen. Ich hätte niemals gedacht, dass meine Arabischkenntnisse hier so dringend gebraucht werden, ich hatte wirklich das Gefühl nützlich zu sein. Überall wurde ich gefragt, wo ich herkomme, egal ob bei der Arbeit, im Sprachkurs, im Fitnessstudio oder im Verein. Ich sage immer: Aus Israel! Die Wenigsten können glauben, dass es Araber in Israel gibt, das stößt erstmal auf Verblüffung.“